
Portugal-Krimi mit Lokalkolorit
Vom eigenen Pferd in der Box totgetreten – ein Unfall, so lautet die Einschätzung der Polizei, als sie den Tod der Tierschützerin Liv Steen untersuchen. Doch Inspektor João Almeida zweifelt daran. Heimlich beauftragt er die deutsche Journalistin Anabela Silva, die gerade erst zu ihren Eltern nach Portugal gezogen ist, damit, sich in der Tierschützerszene umzusehen. Doch „Bela“ ermittelt auf eigene Faust weiter und stößt dabei nicht nur auf schrullige Tierschützer, sondern auch auf jede Menge Hass und Lügen.
„Letzte Spur Algarve“ ist bereits der zweite Portugal-Krimi von Carolina Conrad. Charmant verbindet sie Mordermittlungen mit portugiesischer Lebensart. Wer Romane von Jean-Luc Bannalec oder Andrea Camilleri mag, wird auch mit Anabela Silva Lesefreude haben.
Carolina Conrad: „Letzte Spur Algarve“, Rowohlt, 320 S., 10 Euro