„Alles bleibt konfus“

„Alles bleibt konfus“

Während viele den Valentinstag mit rosa Herzen, roten Rosen und anderem Romantik-Kitsch begehen, schlagen die Radaumusiker von Turbostaat harte Töne an und pfeffern ihren Zuhörer eine Ladung Schredder-Riffs und heiseren Schreigesang um die Ohren. Die Punkrocker aus dem hohen Norden kotzen sich schon seit 20 Jahren mit rotzigen, gesellschaftskritischen Texten über die Welt, wie sie ist, aus.

Doch zu Turbostaat gehört immer auch ein Schuss Melancholie, ohne jedoch depressiv zu wirken. Um es mit den Worten der Musiker zu sagen: „Alles bleibt konfus“. Gerade haben sie ein Live-Album („Nachtbrot“) herausgebracht – denn live sind die fünf Nordlichter ein Kracher. Das wussten auch schon die Beatsteaks zu schätzen, mit denen Turbostaat nicht nur auf Tour gingen, sondern auch gemeinsam den Cover-Song „Frieda und die Bomben“ schrieben. Den werden Hamburger bestimmt auch hören, wenn Turbostaat bald mit viel Turbo in die Stadt kommen.

Foto: Andreas Hornhoff

Markthalle: 14.2., 20 Uhr, 23 Euro

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