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Schlagwort: historischer Roman

Wie ein eleganter Winterduft

Wie ein eleganter Winterduft

Schwer wie ein Winterduft beginnt der Roman „Die Parfümerie der Liebe“ von Núria Pradas: Der junge Pablo muss als Vollwaise von seiner Heimat Barcelona nach Grasse in Frankreich ziehen – zu seiner Tante, seinem Onkel und seinem Cousin, die er noch nie gesehen hat. Doch zum Glück wird er mit offenen Armen empfangen, bekommt nicht nur eine neue Familie, sondern entdeckt auch, wie sehr ihn die Parfümherstellung fasziniert. Der Roman beginnt um 1920 rum – als Grasse noch als unangefochtene…

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Grausamer Betrug in London

Grausamer Betrug in London

In dem sittenlosen Hafengebiet der Stadt Deptford baumelt eine grausam zugerichtete Leiche an einem Fischhaken. Offensichtlich wurde der Mann gefoltert und mit einem Brandmal versehen – die typischen Bestrafungen für Sklaven im Jahr 1781. Doch der Mann ist ein Weißer: Tad, der sich gegen den Sklavenhandel engagierte und ehemals der beste Freund des gutsituierten Harry Corsham war. Dieser will den bestialischen Mord aufklären und taucht tief in die merkwürdige und sittenlose Gesellschaft der Sklavenhändler von Deptford, ihren Handlangern und Sklaven…

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Blut ist dicker als Kaffee

Blut ist dicker als Kaffee

Im Nachlass ihrer Oma findet Melina einen Ordner, in dem die alte Dame sämtliche Zeitungsartikel über eine Hamburger Kaffeehändlerfamilie gesammelt hat. Woher rührte dieses Interesse? Melina folgt ihrer Intuition und wird zur rechten Hand des Kaffeehändlers. Nach und entdeckt sie, wie die Geschichte beider Familien zusammenhängt. Autorin Susanne Rubin nimmt ihre Leser mit ins Hamburg des späten 19. Jahrhunderts, als die forsche und kluge Amalia gemeinsam mit ihrem Mann Paul das Kaffeeimperium „P.F. Magnussen“ aufbaut. Liebe und Verrat, Intrigen und…

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Wie stark ist Liebe im Angesicht des Krieges?

Wie stark ist Liebe im Angesicht des Krieges?

Marseille, der letzte große Hafen, der 1940 noch in der freien Zone liegt, zieht Flüchtlinge aus ganz Europa an. Alle wollen eine Passage nach Amerika oder sonst wo bekommen – Hauptsache weg von den Nazis, von Krieg und Besatzern, von Unterdrückung und Verfolgung. In der eigentlich so bunten, quirligen Stadt werden die Lebensmittel knapp, Zimmer gibt es schon lange nicht mehr genug. Zwischen all den abgerissenen Gestalten fällt dem Künstler Nicolas Guyot ein verliebtes Pärchen auf. Kurzentschlossen skizziert er die…

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Die Reise der Fotografin geht weiter

Die Reise der Fotografin geht weiter

Die Geschichte der Wanderfotografin geht weiter: Mimi Reventlow musste ihre Reiserei unterbrechen, um ihren todkranken Onkel zu pflegen. In dem Leinweberstädtchen Laichingen herrscht 1912 Armut. Doch nicht nur die harten äußeren Umstände machen Mimi das Leben schwer – vor allem sind es die gesellschaftlichen Zwänge, die sie einengen. Sie bekommt mit, wie den Webern immer mehr Arbeit aufgebürdet wird, wie die Frauen die harte Feldarbeit allein verrichten müssen, wie Kinder ohne Zukunftsperspektive aufwachsen. In all diesem Leid arbeitet Mimi als…

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Carl Schurz‘ spannendes Leben

Carl Schurz‘ spannendes Leben

Er kämpfte schon in der Märzrevolution von 1848 in Deutschland, flüchtete ins Exil, befreite spektakulär einen Mitkämpfer aus dem Gefängnis, zog dann nach Amerika und kämpfte dort ebenfalls im Bürgerkrieg und für Freiheit, bis er zum ersten deutschen Innenminister der Vereinigten Staaten wurde: Carl Schurz‘ Leben ist beeindruckend und war für den in Hamburg lebenden Autor Andreas Kollender Anreiz genug, ihm einen ganzen Roman zu widmen. In „Libertys Lächeln“ nimmt Kollender seine Leser mit in das Gemetzel zweier Bürgerkriege auf…

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Hamburg 1929 – und ein Fall für Ilka Bischop

Hamburg 1929 – und ein Fall für Ilka Bischop

Als ein jüdischer Bankier tot in der Alster gefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Wer hat ihn umgebracht? War es ein antisemitisches Verbrechen oder hat sich das Opfer etwas zuschulden kommen lassen? Die dickköpfige, lebensfrohe Journalistin und Fliegerin Ilka Bischop, die Leser noch aus Boris Meyns letztem Roman „Fememord“ kennen, beginnt zu ermitteln. Denn schließlich ist der Tote einer ihrer Mieter. Als kurz darauf auch der Schwager des Bankiers ermordet wird und grausame Folterspuren trägt, steht für Ilka…

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Neue Zeiten: Carmen Korn entlässt ihre Figuren in die Postmoderne

Neue Zeiten: Carmen Korn entlässt ihre Figuren in die Postmoderne

Jimi Hendrix, RAF-Terror, Mauerfall und die Backstreet Boys in einem Roman zu vereinen – das gelingt Carmen Korn ganz unprätentiös in „Zeitenwende“. Auf den dritten Band der Jahrhundert-Trilogie haben viele hingefiebert: Wie geht es mit den vier Hamburgerinnen Henny, Käthe, Ida und Lina weiter? Der Roman beginnt 1970. Auf der Uhlenhorst hopst die mittlerweile 70-jährige Käthe über die Straße – ganz wie in ihren Kindertagen – einem Treffen mit ihren besten Freundinnen entgegen. Die vier betagten Damen schwelgen in Erinnerungen,…

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