Verbrechen in Lissabon

Verbrechen in Lissabon

Eigentlich versucht der ehemalige Polizist Henrik Falkner das Rätsel um das Vermächtnis seines verstorbenen Onkels zu lösen. Doch statt einer neuen Kachel aus einem Azulejo taucht eine junge Brasilianerin bei ihm auf, die ihre vor Jahrzehnten in Lissabon verschollene Mutter sucht. Deren letzte Spur führt zu einem schamanischen Seminar in den Bergen – und zu Herniks Onkel.

Bei seinen Ermittlungen tritt Henrik mächtigen Leuten auf die Füße. Was hat der ehemalige Oberstaatsanwalt zu verbergen? Warum schlägt sich seine Ex-Freundin Helena auf die Seite des Anwalts? Und wem in seinem Umfeld kann er überhaupt noch trauen?

Luis Sellano (ein Pseudonym eines deutschen Autors) schickt seinen Ermittler in seinem vierten Lissabon-Krimi „Portugiesisches Blut“ auf eine verwirrende Jagd nach Tätern, die vor Jahren Verbrechen begangen haben. Lokalkolorit verwebt er mit Krimispannung. Da allen Büchern der Reihe ein großer Fall zu Grunde liegt, werden viele Verstrickungen und Personen nur angedeutet. Trotzdem kann man auch ohne die anderen Bände zu kennen, mühelos in die Handlung einsteigen. Ein netter Schmöker, der auf den nächsten Band hoffen lässt.

Luis Sellano: „Portugiesisches Blut“, 384 S., 14,99 Euro

 

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