Miese Menschenversuche

Miese Menschenversuche

Jeden Monat geht der blinde Nathaniel mit seinem Patenkind Silas ins Krankenhaus, um dessen Mutter Carole zu besuchen. Seit Silas‘ Geburt vor vier Jahren liegt sie im Koma. Doch eines Tages ist Carole verschwunden. Keiner weiß, wo sie ist. Eine Leiche scheint es nicht zu geben.

Nathaniel bittet die Journalistin Milla Nova um Hilfe. Zunächst wittert diese keinen Skandal – doch dann stößt sie auf weitere verschwundene Komapatienten. Fast zeitgleich muss sich Kripochef Sandro Bandini mit mehreren Leichen an einem Flussufer beschäftigen. Hängen die Fälle zusammen? Was hat der ominöse Verein, der Unsterblichkeit verspricht, damit zu tun? Und wer ist die Frau ohne Gedächtnis, die plötzlich in Hamburg auftaucht?

Journalistin Christine Brand liefert mit ihrem zweiten Roman „Die Patientin“ einen rasanten und spannenden Pageturner. Wer ihr Debütwerk „Blind“ kennt, wird viele Charaktere wiedertreffen, denn „Die Patientin“ ist die Fortsetzung des ersten Krimis. Allerdings lässt er sich auch ohne Vorkenntnisse als Soloroman lesen. Die Handlung ist intelligent und perfekt verwoben. Eine hervorragende Lektüre und ein Muss für Krimifans.

Christine Brand: „Die Patientin“, Blanvalet, 480 S., 15 Euro

 

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